Über mich

Selbständigkeit durch einen Zufall

Es war ein absoluter Zufall, dass ich nach meiner handwerklichen Lehre zur Schneiderin im Alter von 22 Jahren durch einen Zeitungsartikel vom Beruf der Fotostylistin erfuhr. Ich musste gar nicht lange überlegen. Sofort hatte ich das Gefühl: Ja, das würde ich gerne beruflich machen!

 

Durch meine persönlichen Kontakte aus der Schneiderlehre hatte ich schnell eine Assistenzstelle gefunden, und nach einer Assistenzzeit von 9 Monaten bei einer Stylistin in Düsseldorf machte ich mich 1991 in der Werbebranche als Fotostylistin selbständig.

 

Stress reduzieren? Schwer umsetzbar!

Natürlich dauerte es nicht lange und ich bekam die ganze Bandbreite an Belastungen, mit denen man sich typischerweise in einer Selbständigkeit herumschlägt, mit voller Wucht zu spüren. Um mit den Schwierigkeiten irgendwie zurecht zu kommen, begann ich 1996 damit, an zahlreichen Vorträgen, Seminaren und Ausbildungen teilzunehmen. Die Themen waren immer wieder Stressbewältigung, Achtsamkeit und Selbstbewusstsein.

So lernte ich in den Jahren von 1996 bis 2004 verschiedenste Methoden kennen, wie man durch Achtsamkeit erfolgreich Selbstbewusstsein und Wohlbefinden erreichen „könnte“. Ich schreibe bewusst „könnte“, denn es gelang mir nicht wirklich, weil die Umsetzbarkeit in den Alltag doch immer wieder zu schwierig war.

 

Endlich eine einfache Methode

Dann aber lernte ich im Jahr 2004 eine Methode kennen, die nur aus dem Abfragen von einigen wenigen Worten besteht. Es handelt sich hierbei um die körperzentrierte Herzensarbeit, die auf der Zen-Meditation basierend von der erfolgreichen Autorin und Mediationslehrerin Safi Nidiaye entwickelt wurde.

 

Besonders in schwierigen beruflichen wie privaten Situationen half mir das Abfragen der Worte innerhalb weniger Sekunden, mich selbst und meine intensiven Gefühle beobachten zu können. Diese Worte taten mir so gut, ich wollte sie unbedingt innerhalb von Sekunden und wirklich jederzeit überall zur Verfügung zu haben und so lernte ich sie, ohne groß zu überlegen, an den Fingern abzählend auswendig.

 

Dies war damit die erste und dabei doch so einfach anzuwendende Methode, die für mich im Alltag eine wirklich sehr wertvolle Hilfe war. Sie wurde über viele Jahre hinweg mein alltäglicher Begleiter. Auch heute noch wende ich sie immer wieder an. 

 

Therapeutisches Wissen und Werbepsychologie

Im Laufe vieler Jahre fiel mir dann auf, dass ich aus vielen Workshops, Vorträgen o.ä. oft einen einzigen Satz gut in Erinnerung behalten hatte. Diese Sätze fielen mir oft in Situationen ein, in denen ich mich gerade besonders mutlos oder hilflos fühlte.

Und so lernte ich auch diese Sätze an den Fingern abzählend auswendig! Seitdem hat sich in meinem Leben sehr viel Grundlegendes zum Positiven verändert.

 

Ich kombinierte diese Methode mit der Idee aus dem Jahr 2003, ein klassisches  Kartenspiel mit positiven Worten zu entwerfen. So entwickelte ich im Laufe von insgesamt zehn Jahren das Konzept Positive Sekunden, bei dem die Geste des Fingerzählens in Verbindung mit kurzen Sätzen eine zentrale Rolle spielt. Ich absolvierte zusätzliche Aus- und Weiterbildungen (Stress-Management, Gesprächstherapie nach Rogers, Focusing nach Gendlin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Hypnosetherapie u.a.).

 

Dieses Wissen und die Erfahrungen damit, brachte ich in Zusammenhang mit meiner 20-jährigen Erfahrung in der Werbebranche, insbesondere in Bezug auf die Wirkung von kurzen Sätzen sowie Formen und Farben.

 

Auch viele Erfahrungen und Erkenntnisse aus meiner mehrjährigen Arbeit in der Suchtberatung sind in die Methode mit eingeflossen. Auf all dem basierend entstanden die Produkte von Positive Sekunden und die einfache Übung MFTA®. Gerne möchte ich damit einen Teil dazu beitragen, dass immer mehr Menschen auf einfache und spielerische Art einen Weg zu mehr Gesundheit, Lebensfreude, Gelassenheit und Ausgeglichenheit finden!